Archiv für 02. 2009


veröffentlicht: 16. 02. 2009

Stadtratsitzung

03. 03. 2009
19:30 bis 22:00

Tagesordnungspunkte für die Stadtratssitzung am Dienstag, den 03. März 2009, 19:30 Uhr, Rathaussaal Marktplatz Obermoschel.

öffentliche Sitzung
1. Erstellung der Haushaltspläne usw. für die Jahre 2009 und 2010
Beratung und Beschlussfassung
2. Kommunalwahlen 2009:
a) Anschaffung von Wahlurnen und "Wahlkabinen"
b) PC - Unterstützung bei der Auszählung
Beratung und Beschlussfassung
3. Konjunkturpaket II
Anmeldung von Maßnahmen
Beratung und eventuelle Beschlussfassung
4. Bekanntgabe verschiedener Angelegenheiten
5. Bürgerfragestunde

Nicht öffentliche Sitzung:
6. Friedhofsangelegenheiten
Beratung und Beschlussfassung
7. Bau- und Grundstücksangelegenheiten
Beratung und Beschlussfassung
8. Stadtkernsanierung
Beratung und Beschlussfassung
9. Sonstiges
Beratung und eventuelle Beschlussfassung


veröffentlicht: 13. 02. 2009

Seniorentreffen

02. 06. 2009
13:00 bis 17:00

am Dienstag, den 02. Juni 2009, sind alle Senioren aus unserer Verbandsgemeinde, nach Obermoschel eingeladen.
Um 13:30 Uhr ist Treffpunkt am / im Heim des Pfälzerwald-Vereines, welcher auch die Bewirtung übernimmt.
Buntes Unterhaltungsprogramm:
unter anderem
Musikalische Unterhaltung, auch zum Mitsingen, durch Martin Lehr und seine Musiker
Gedichtvorträge, durch Liesel Beisiegel
Obermoschel und seine Geschichte, durch Gerd Kunz

Zur Stärkung stehen Kaffee und Kuchen, sowie belegte Brötchen bereit.

Die Stadtratsmitglieder und deren Partner sind herzlich dazu eingeladen, sich aktiv an bzw. für diesen Tag einzubringen.


veröffentlicht: 12. 02. 2009

Kinderfasching

22. 02. 2009
13:00 bis 17:00

Am Sonntag, 22.Februar 2009, im Evangelischen Gemeindehaus, Kirchplatz, ist wieder buntes Faschingstreiben für die Jüngeren angesagt. Mit DJ, Spielen, Essen und Trinken können alle, ob GROß oder klein, ein paar fröhliche Stunden mit dem Veranstalter, dem OKV, verbringen.


veröffentlicht: 10. 02. 2009

Geschichte des Quecksilberbergbaues

Die Quecksilberwerke von Moschel im Landsberg und Selberg brachten zeitweise einen gewissen Reichtum in die Stadt. Wann dieser Bergbau begann, ist heute noch nicht genau belegt. Die früheste Erwähnung des Bergbaus um Obermoschel ist die Verleihung eines Bergbaufeldes auf dem Selberg an Graf Friedrich von Veldenz und den Juden Salmann am 06.Juni 1429 von dem Ritter von Löwenstein. Mit dem Tod des Grafen Friedrich von Veldenz 1444 endeten vorerst die tastenden Versuche zur wirtschaftlichen Ausbeutung aus Teilen des Selberges und des Landsbergs. Doch sie reizten allein durch ihre Existenz zu neuen Versuchen. Di8e Epoche von Mittelalter zur Neuzeit loeß die Geldwirtschaft anstelle der dominierenden Naturalwirtschaft entstehen.
Durch den Bergbau konnte das Geld gewonnen werden.
Die Grafen von Veldenz scheinen die Zeichen der Neuen Zeit erkannt zu haben. Sie ließen sich schon am 18.Juli 1431 von Kaiser Sigismund das Münzlegat verleihen. Aufgrund dieser Verleihung konnten sie in der Grafschaft Veldenz und später im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken das Münzprägen ausüben.

1470 stieg der Bedarf an Quecksilber enorm. Etwa um 1440 hatte man ein sehr viel ertragreicheres Verfahren entwickelt, bei dem man mit Hilfe des Quecksilbers die Ausbeute an Silber- und Eisenerz um ein vielfaches steigern konnte. Das sogenannte "Saigerverfahren", das heute noch vielfach zum Goldschmelzen verwendet wird, verlangt nach größeren Mengen Quecksilber.

Das Herzogtum war nun in einer grandiosen Lage. Neben dem Ort Almaden in Spanien gab es in Mitteleuropa noch ein Revier von Rang, und das lag in der Nordpfalz, in Obermoschel. Nun wurde die Wirtschaftsförderung im Bergbau kräftig voran getrieben. Die Stadt Obermoschel war Ende des 15. Jahrhunderts ein bevorzugter Standort für wirtschaftliche Förderung durch die Zweibrücker Herzöge. 1488 wurde der Stadt gestattet jeweils am 14. September einen Jahrmarkt halten zu dürfen (dieser wurde sehr viel später, auf das zweite Augustwochenende verlegt).

Das 16. Jahrhundert brachte viele Auf- und Abbewegungen im Bergbau von Obermoschel. Im 17. Jahrhundert mit dem 30jährigen Krieg kam er fast ganz zum Erliegen. Erst Mitte des 18. Jahrhunderts sollte wieder unter staatlicher Regie geschürft werden, so dass man wieder von einer weiteren größeren Abbauperiode sprechen kann.

Die Stadt Obermoschel zeigte Reichtum, Macht und Selbstbewusstsein, als man zu Beginn des 16. Jahrhunderts ein repräsentatives Rathaus mit einer Markthalle im Erdgeschoss baute, Der Reichtum der Stadt und ihrer Bürger zeigt sich auch im Schuck´schen Haus, das 1583 der langjährige Stadtschreiber Jörg Scheffler für seinen Sophn Nikolaus bauen ließ. Die zwei berühmten geschnitzten Köpfe am Haus zeigen wohl Bergoffiziere in ihrer Bergmannstracht.

Anfang des 19. Jahrhunderts konnten im Bergbau noch gute Erträge erwirtschaftet werden. Doch der Quecksilbergehalt sank rapide, worauf sich in den folgenden Jahrzenten ein ertragreicher Bergbau nicht mehr lohnte. 1866 wurden die Gruben endgültig geschlossen.

Von 1935 bis 1943, im Nationalsozialistischen Deutschland, wurde der Bergbau in Obermoschel nochmals forciert und betrieben.
Heute befindet sich am Landsberg auf dem Weg zur Moschellandsburg ein interessanter geologischer Lehrpfad. Einige Stolleneingänge sind dort noch vorhanden und sichtbar.


veröffentlicht: 04. 02. 2009

Nachtwächterführung

20. 02. 2009
18:00 bis 20:00

Nachtwächterführung, mit Diethard Schneider, durch Obermoschel, Treffpunkt: Rathaus, Marktplatz, am Freitag, 20.Februar 2009, Beginn 18 Uhr.