Archiv für 09. 2007


veröffentlicht: 23. 09. 2007

Bet- und Zechenhaus

Bauliche Zeugen des Quecksilberbergbaus sind am Moschellandsberg nur spärlich erhalten. Die umfangreichen Anlagen der Erzaufbereitung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind bis auf wenige Fundamentreste abgebrochen worden. Abgesehen von den Stollenmundlöchern, Halden und Pingen fehlen bauliche Reste insbesondere aus den älteren Bergbauperioden.
Eine Ausnahme bildet das Bet- und Zechenhaus der „Combinierten Landsberger Quecksilberwerke“. 1758 ließ Bergrat F.W. Jacobi den schlichten Bruchstein-Fachwerkbau mit Dachreiter und Schichtglocke errichten. 1839 wurde das Gebäude durch die Englisch-Deutsche Bergwerksgesellschaft zu London erweitert. Es diente als Verwaltungsgebäude der Grube. Vor der Einfahrt in den Berg hielten die Bergleute hier im Betssaal eine Andacht.

bet_zechhaus.jpg

Mineralogische Raritäten in der Pfalz: Moschellandsbergit
siehe unter Wikipedia / Moschellandsbergit / Geschichte des Mineralnamens
Moschelit ein erst 1984 gefundenes und 1985 anerkanntes Mineral


veröffentlicht: 10. 09. 2007

Alte Ansichten

Die Galerie soll natürlich weiter ausgebaut werden und vielleicht haben Sie ja das ein oder andere Bild, dass hier reinpassen würde.
Ortsansichten, historische Gebäude, Bilder von Veranstaltungen die das alte Bild von Obermoschel bis 1970 zeigen. Es wäre schön, wenn wir Ihren Beitrag hier einstellen dürfen.

Die hier gezeigten Aufnahmen stammen aus dem Archiv von:
Kai Gläser, Joachim Herr, Norbert Hauer, Rainer Burckart, Holger Weirich